Cinque Terre

Heute sollte es in die Cinque Terre, jenen 5 malerischen Dörfern an Ligurien Steilküste gehen, ein weiteres UNESCO Weltkulturerbe

und damit auch leider sehr touristisch. Diese Sorge bewog uns dazu so viel als möglich zu Fuß zu erwandern. Der Wanderweg, der alle 5 Dörfchen verbindet ist leider nur teilweise geöffnet, daher steuerten wir Monterosso mit dem Zug an und von hier sollte es bis nach Corniglia per Pedes gehen.

In der Früh ging es recht zeitig aus dem Quartier um einen frühen Zug zu erreichen. Am Weg dorthin war noch ein Abstecher in den Supermarkt und zum Bäcker vonnöten um am Bahnhof mit Frühstück beladen anzukommen.

Dort hat der local Guide (ich war nämlich schon mindestens 2 Mal vorher in den Cinque Terre) souverän die Zugkarte nach Moneglia, statt nach Monterosso gekauft, blöd nur, dass das 3 Stationen zu früh war :-(, drauf sind wir erst im Zug gekommen also mussten wir diese 3 Stationen mit sehr schlechtem Gewissen fahren.

Einmal angekommen machten wir uns im noch verschlafenen Monterosso auf ein zweites Frühstück und den Einstieg zum Wanderweg zu finden. Beides gelang uns hervorragend und nach wenigen Metern kam es zu einem Stau auf dem Wanderweg, da waren alle anderen aus unserem Zug wieder vor uns und entrichteten Ihren Obulus an den örtliche Wegpflegeverband oder was weiss ich an wen. Interessanterweise kommt man mit dem Zug billiger davon als wenn man von einem Ort zum nächsten wandert. Das ist Italien!

In Vernazza angekommen beschloss Alina im Zug nach Corniglia vor zu fahren um dort den besten Platz zu suchen. Wir anderen hingegen entschlossen uns den vollen Betrag an Weggeld zu nutzen und machten uns zu Fuss an die nächste Etappe, diese wurde freundlicherweise von einer Raststätte unterbrochen die uns frischgepressten lokalen Orangensaft offerierten.

Alina hat sich derweilen in Corniglia zu sehr der Sonne hingegeben und ist mit Verdacht auf einen Sonnenstich daher im Schatten gesessen, also traten wir die Rückfahrt über Sestrie Levante und Rapallo mit 2 Zwischenstopps im Zug an. In Camogli gönnten wir uns noch nach Sonnenuntergang einen kleinen Spaziergang durch die Altstadt, wirklich ein sehr malerisches kleines Örtchen.

Das Abendessen mussten wir dann getrennt vornehmen, da Rupert und Ewa den einen Zug verpassten und ein weiterer auf der Stecke eingestellt wurde. Damit trafen wir uns erst wieder im Dragun Pub in dem das Misses-IPA mittlerweile gekühlt war und ich damit einen versöhnlichen Abschluss mit der italienischen IPA Welt fand.

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