Copey – Cartago (1432 m / 148.000 EW)

Heute war Mal wieder ein früher und frischer morgen, unser Wecker klingelte um 5:45, wir zogen uns alle warmen Lagen die wir mithaben an und gingen Richtung Rezeption, wo unsere Quezal Tour um 6:30 losgehen soll.

Eine Gruppe halb verschlafener Touristen und unser Guide, ebenfalls warm eingepackt, war schon vor der Rezeption. Während wir auf die restlichen Teilnehmer warteten gab es Kaffee, der ebenfalls überdurchschnittlich gut war verglichen mit dem Kaffee den wir bisher in Costa Rica getrunken haben.

Dann verteilten wir uns auf 4 Autos (10 Teilnehmer + 1 Guide + 2 Besitzer der Farm wo die Führung sein würde + einer der Manager der Lodge) und fuhren 5-10 Minuten bis zu einer Farm. Dort starteten wir an Erdbeeren und Kühe vorbei auf einem Weg der uns in weiteren 5-10 Minuten zu einem eine Schlucht überblickenden Hügel voll mit Avocadobäume brachte.

Hier warteten wir gespannt, während die 4 Guides nach Quezals Ausschau hielten. Endlich fanden sie den ersten, ein Weibchen, kurze Zeit später auch ein Männchen das einige Zeit lang danach von Baum zu Baum flog und uns dabei seine schönen Schwanzfedern zeigte.

Quetzals auf die Entfernung fotografieren ist gar nicht so einfach
Quetzalsuchbild in Originalgröße, Tipp: es sind 2 drauf

Nach gute 2 Stunden hatten sich die Quezals schon so gut in der Schlucht versteckt, dass wir sie nicht mehr sehen konnten, auch zeigten sie keine Interesse daran wieder raus zu kommen, also fuhren wir zu einer anderen Stelle an der Seite einer Schotterstraße, wo es ebenfalls Quezals geben sollte. Einer der Guides sah zwar einen in den Wald fliegen, wir sahen aber keine mehr. Da die Quezals am ehesten zwischen Februar und Juni zu sehen sind, hatten wir echt Glück, dass wir welche gesehen haben, auch sind sie wirklich hübsch und sehenswert.

Beim Warten gab es aber kleine Avocado Sandwiches, Brombeerensaft, Studentenfutter und als besondere Leckerei: kleine Äpfel aus der Region. Diese sahen zwar aus wie Äpfel, geschmeckt haben sie aber nicht erkennbar danach. Da es hier keinen Winter gibt, sind Äpfel für die Costaricaner was besonderes, und sie sind stolz welche ziehen zu können was aufgrund der Tatsache, dass es hier nur eine Jahreszeit gibt auch recht kompliziert ist.

Nachdem die Tour zu Ende war gab es Frühstück, diesmal als Buffet mit Gallo Pinto, Salat, Eier, Avocadoaufstrich, Brot, Marmelade, Brombeerensaft, Kaffee und frischen Obst. Alles wieder sehr lecker, und wir standen richtig satt und zufrieden auf.

Wir packten anschließend unsere Sachen wieder ins Auto und checkten aus bevor wir auf die kleine Wanderung starteten. Der Pfad geht gemütlich einmal über den Hügel, zuerst durch den Wald rauf und dann auf der anderen Seite durch Kaffee- und Avocadoplantagen bis zum Gemüsegarten wieder runter. Zwischen den Kaffeepflanzen sind außerdem manchmal Bananenpalmen zur Beschattung gepflanzt, da Kaffee keine permanente Sonne mag.

Waldweg
Die Blüten haben Markus gut gefallen: „quadratisch, praktisch, gut“
Schöne hohe Bäume

Wieder bei der Rezeption angekommen zahlten wir noch und plauderten ein bisschen mit dem Manager bevor wir Richtung Cartago, unserem heutigen Ziel starteten. Die Straße brachte uns recht bald in die Wolken wo es schnell kühler wurde, es sollte für den Rest des Tages bewölkt bleiben.

In Cartago hätten wir gerne noch ein Ersatzteil für die GoPro gekauft, von 2 von Google vorgeschlagene Elektronikgeschäfte fanden wir jedoch keines, also fuhren wir weiter zu unserer Unterkunft, Rio de la Perlas. Unser Zimmer hier ist sehr nobel, mit einer kleinen Terrasse und den üblichen 3 Betten, in Costa Rica haben wir fast nie ein Doppelzimmer bekommen, außer am Strand in der Röhre und in Arenal.

Da man hier vor 18h nichts zum Essen bekommt, verbrachten wir unsere Zeit mit einem Spaziergang durch das Hotelanwesen bis zu einem Wasserfall der sich oberhalb der letzten Häuser befindet.

Pools gibt es hier viele

Zum Abendessen bestellten wir Nudeln und Pizza, auf letzteres hatten sie es mit dem Käse fast zu gut gemeint, war aber im Grunde alles gut. Für heute steht nur noch früh schlafengehen am Programm, da Markus morgen wieder Mal wegen einem Lauf früh aufstehen will.

Zu wenig Käse gibt es hier nicht..

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