Tokyo

So nun sind wir zum zweiten Mal in Tokyo gelandet und das markiert auch den Abschluss unseres Japanausflugs. Gestern Abend sind wir mit dem direkten Zug aus Hokkaido gekommen und haben uns am Bahnhof gleich noch ein vegetarisches Abendessen gegönnt. Von dort ging es nur noch ins Hotel welches diesmal nahe dem Bahnhof gelegen ist, damit wir uns das Pendeln sparen.

Der vorletzte Tag stand ganz im Zeichen der letzten Sehenswürdigkeiten und war irgendwie symptomatisch für unsere Japan Erlebnisse. In der Früh habe ich es mir gegönnt ein wenig laufen zu gehen, da wir im Zentrum logierten habe ich das gleich um den Imperial Palace, der schöne Gärten haben soll gemacht, diese waren allerdings noch geschlossen. Das Wetter war traumhaft, ein richtig schöner Frühsommermorgen, hunderte Läufer nutzten die Gelegenheit und es war obwohl anders als geplant sehr schön.

Dann genossen wir ein ausgiebiges Frühstück im Hotel, leider ohne Natto, und beschlossen den genauen Tagesplan. Zuerst ging es zum Bahnhof um uns zu informieren wie wir am besten zum Flughafen kommen, dann eine kurze Kontrolle ob sich die Grüntee Muffins noch finden lassen, zu meiner größten Enttäuschung leider nicht. Darauf sind wir noch zum Shiatsu Zentrum um ein hübsches Poster zu besorgen und uns eine Massage zu gönnen. So war der Plan, leider scheinen die verzogen zu sein und die Adresse war von einem indischen Restaurant besetzt. Mit Google Maps, der Homepage und drei Runden in der Gegend war es uns nicht möglich das Zentrum zu finden. Von hier ging es mit der U-Bahn zum zweiten Versuch auf das Tokyo Government Metropolitan Building zu fahren. Diesmal warteten wir keine 10 Minuten und sind voller Freude hinaufgefahren. Trotz der fortgeschrittenen Stunde war das Wetter noch gut genug Mt. Fuji in der Entfernung sehen oder vermuten zu können. Leider war es zu diesig für einen super klaren Blick aber zumindest ist der Punkt auf unserer Liste mit einem kleinen Häkchen dran ;).

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Dann haben wir uns nach ausgiebiger Begutachtung der zwei Souvenirshops in das ebenfalls im Turm befindliche Restaurant auf Kaffee und Kuchen zurückgezogen und ein wenig melancholisch unser Japanresümee begonnen.
Daraufhin wollte Alina noch einen Wunsch auf ihrer Liste abhacken und zwar einen Kimono kaufen, dazu wollten wir in ein second Hand Geschäft in Harajuku, leider ging das nur mit Anmeldung und die hatten wir nicht also sind wir einfach ein wenig durch die Takeshita Street flaniert, die Straße war voll mit Jugendlichen die entweder interessante Kleidung oder Crepes gekauft haben, spannende Mischung.

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Wir haben uns dem gefügt und auch ein Crepe gegessen um dazu zu gehören.

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Der Rückweg sollte sich noch länger gestalten: da wenn der Hunger mal geweckt ist, man selbigen nicht so leicht los wird, haben wir uns in einem ruhigen Hinterhof auf einer Terrasse bei frühsommerlichen Temperaturen eine Pizza gegönnt.

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Rundum zufrieden sind wir dann zurück ins Hotel spaziert und konnten nicht widerstehen ein weiteres köstliches letztes Abendmahl in Tokyo zu besorgt, ähnlich wie am zweiten Abend gab es Maki dazu Craft Beer und ein kleines Fläschchen Sake. Das Leben ist schön :). Dann mussten wir alles wieder mal flugfertig packen um morgen weiter nach Vietnam zu kommen.

Der nächste Tag begann mit ausgiebigem Frühstück und dem Auschecken, denn vom Hotel ging es auf nach Roppongi, dem schicken Bezirk von Tokyo, hier hatten wir einen Kochkurs gebucht. In Roppongi wohlweislich viel zu früh angekommen begaben wir uns auf einen Spaziergang in dem wir verzweifelt nach dem Lokal suchten, welches sich im 3ten Stock eines Wohnhauses versteckt hatte. Der Kochkurs war speziell für vegetarisches Kaiseki, die noble Variante des Essens kleiner Portionen von Köstlichkeiten. Der Kurs war in japanischer Manier gehalten, wir schauten was der Meister macht und applaudierten ;). Dazu durften wir viele Fragen stellen und der Koch und seine Übersetzerin haben diese beantwortet. Wir haben viele Details und Feinheiten mit regionalen Unterschieden erklärt bekommen bzw. durften diese auch kosten. In jedem Fall für die knapp 3 Stunden war der Kurs sehr umfangreich und wir haben viel gelernt. Am Ende wurden wir sogar noch selbst tätig und durften Grüntee nach Teezeremonie machen und Onigiri als Proviant für die Reise zubereiten.

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Von Roppongi ging es dann zurück zur Tokyo Station wo wir noch die Rückgabe der lieb gewonnenen SUICA, welche uns in fast allen Städten den Transport mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr vereinfacht hat, erfolgreich hinter uns brachten. Dann war auch schon der Bus für die Fahrt zum Flughafen dran. Als wir einstiegen began es zu regnen, das blieb auch bis zum Abheben des Fliegers so, ganz klar hat Tokyo geweint weil wir abreisen mussten ;).
Am Flughafen gibt es einen super Biereinschenkenautomat, da wurde wieder bewusst, dass in Japan einfach alles verbessert (oder verkompliziert) wird ;) Die Biergläser kommen natürlich auch aus dem Bierglaskühlschrank von nebenan.

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Sayonara Japan, bis zum nächsten Mal!

2 Gedanken zu „Tokyo“

  1. Hallo meine Lieben,
    Ich freue mich sehr, dass Eure Reise bald zu Ende geht ;o) !

    Viele sonnige Grüsse aus Wien
    Ewa

    PS: Der Zitrusbaum hat ein neues Blatt bekommen, was aber die zweite Pflanze betrifft (habe den Namen vergessen) kann ich noch nicht viel sagen, ich denke aber sie lebt noch :o)

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