Gamsboden – Ravensburger Hütte

Die Nacht war zwar verregnet aber im Zelt war das nicht sehr schlimm und so sind wir entspannt mit etwas nassen Zelten aufgestanden und 20 Minuten zur Göppinger Hütte spaziert.

Hier gab es ein typisches Hütten Frühstücksbuffet, nichts besonderes, genau richtig.

Weiter ging es in Richtung Formarinsee, das Wetter war geringfügig besser als gestern und der Weg war ein Traum. Durchwegs im kargen Hochgebirge ging es auf und ab mit Schneefeldern die wir querten und vielen Bergen die ein wunderschönes Panorama zeichneten.

Aufbruchstimmung
Das Wetter wird immer besser
Fredi im Hochgebirge
Alpensalamander, der letzte versprochen
Formarinsee
Freiburger Hütte

Auf der Freiburger Hütte waren wir heute Mal zu einer christlichen Zeit beim Mittagessen, da konnte nichtmal Fredi jammern. Das genossen wir auch in vollen Zügen bei schönstem Sonnenschein, bevor es weiter zum steinernen Meer ging. Nach einem kurzen Aufstieg durch Almwiesen erreichten wir das steinerne Meer, der Weg ermöglichte hübsches Hüpfen von Stein zu Stein, mir gefallen solche Wege.

Der Weg
Das steinerne Meer von oben (eher ein See)

Am Ende des steinernen Meeres erwischte uns ein kurzer Hagelschauer der aber nur kleine Hagelkörner produzierte und damit schmerzfrei über die Bühne ging. Wie man von oben sieht ist das steinerne Meer hier deutlich übersichtlicher als letzten Herbst in Salzburg.

Hagel

Weiter ging es über den höchsten Punkt des Tages mit 2439 m, eine unspektakuläre namenlose Überschreitung.

Der erste Blick auf den Spuller See

Am Weg hinunter sahen wir auch jede Menge Murmeltiere, super herzig wie sie mit ihrem dicken Hintern und dem kleinen Schwänzchen davon flitzen.

Blaues Murmeltier
Suchbild Murmeltier

Im Tal lag dann der Spullersee, ein Stausee mit 2 Staumauern. Kurz bevor wir dort ankamen erwischte uns noch ein heftiges Gewitter, das uns die letzte Stunde bis zur Ravensburger Hütte begleitete. Mittendrin kam es immer näher, wir zählten die Sekunden zwischen Blitz und Donner und als wir bei 3 angekommen sind waren wir nicht mehr sehr entspannt. Wir kamen jedoch gut und ziemlich nass in der Hütte an und Fredi organisierte uns gleich einen Lagerplatz.

Ravensburger Hütte

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