Tag 14 – Bad Goisern

Der Start in den Tag war feucht und kalt, der Nebel hing über unseren Zelten und durch die röhrenden Hirsche haben wir auch weniger Schlaf bekommen als erwünscht.

Morgenstimmung

Der erste Abschnitt führte uns über den Karl-Stöger-Steig, der in der Früh schon Hohe Anforderungen an unsere Kletterkünste stellte und das so ganz ohne Frühstück.

Endlich über dem Nebel
So macht Morgenstimmung mehr Spaß

Als wir Richtung Loser kamen bot sich ein tolles Panorama, so stelle ich mir das Monument Valley vor wenn es mehr regnen würde.

Panorama Richtung Loser

Die Loser Hütte ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen, da mit dem Auto erreichbar und mit riesigem Parkplatz, dementsprechend hatte die erst ab 09:30 offen und so mussten wir noch eine halbe Stunde auf unser Frühstück warten. Währenddessen trocknete unsere Ausrüstung, allerdings nur bis die Managerin uns mit dem Hinweis, das sei kein Campingplatz, zum Aufbrechen bewog.

Während der Trocknung
Beim Aufbrechen, auch keine Gäste

Weiter ging es bergab zur Blaa Alm, hier gab es leider keinen Platz, da auch diese mit dem Auto erreichbar ist und heute auch noch eine Hochzeitsgesellschaft im Oldtimer Bus eintraf. Daher blieben wir nicht lange und gingen weiter zur Lambacher Hütte, eine Selbstversorger Hütte, die am Wochenende zum Glück auch von Freiwilligen für Alpenvereins Mitglieder bewirtschaftet wird. Wir tranken etwas und genossen die Atmosphäre dieser kleinen entspannten Hütte nach den beiden Riesenbetrieben davor.

Lambacher Hütte

Von hier erfolgte nur noch der Abstieg nach Bad Goisern, der teilweise schön aber doch viel über Asphaltstraßen führte. Im Bad Goisern angekommen fanden wir gar nicht so leicht eine Unterkunft, nach Fragen und Recherche im Internet wurden wir schließlich im Luise-Wherfenning Haus fündig, eine von der evangelischen Kirche betriebene Familienunterkunft, für uns also ideal.

Bad Goisern

Am Abend ging es dann einmal um die Ecke in die Pizzeria Peppone. Die Pizza war OK, aber die zu Hause mit den eigenen Tomaten war deutlich besser.

Pizza

Damit haben wir heute das Tote Gebirge und das Land Steiermark endgültig verlassen, weiter geht es nun in Oberösterreich. Heute haben wir auch die ersten 400 km abgeschlossen, für mich Grund genug ein wenig Statistik zu machen, aber die erspare ich der geneigten Leserschaft. Dafür kommt am Ende ein eigener Beitrag.

Route 1
Route 2

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