Arenal Nationalpark (700m)

Die erste Nacht in der neuen Unterkunft war eher laut,  von Hunde über Menschen bis zu Brüllaffen und Vögel war alles dabei und haben ihr Bestes getan uns den Schlaf zu rauben.

Trotzdem waren wir pünktlich um 7 beim Frühstück und genossen sowohl das Essen wie auch die Vögel die ebenfalls in der Nähe ein Frühstück bekamen. Nachdem wir fertig gegessen hatten machten wir noch eine Runde durch den Garten und entdeckten einen Tukan, Kolibris und eine Motte die als Kolibri getarnt an deren Blumen mitnaschte.

Unser Ziel für den Tag war der Nationalpark Arenal, der den gleichnamigen Vulkan beinhaltet, also machten wir uns auf die recht kurze und angenehme Fahrt dorthin.

Im Nationalpark angekommen starteten wir auf dem ersten Pfad der schmal und schattig durch den Dschungel führte. Als wir gemütlich durchspazierten und nach Vögel Ausschau hielten raschelte es plötzlich im Gebüsch neben dem Weg. Bei näherem Hinsehen entdeckten wir einen schwarzen Schwanz der aus dem Unterholz herausragte und sich gleich als Nasenbär herausstellte. In der Nähe bemerkten wir gleich mehrere, insgesamt 5-6 Stück spazierten durch den Dschungel auf der Suche nach Essen mit der Nase am Boden und ließen sich gar nicht von uns stören.

Weiter ging es auf dem Pfad bis zum nächsten Parkplatz, von dem aus ein breiter Weg der für Autos gemacht war zu einem Aussichtspunkt auf dem Vulkan führte. Dieser Weg war nicht besonders schön, und wurde vor allem immer wieder auch von Autos verwendet. Nichtsdestotrotz genossen wir die Aussicht auf dem Vulkan bis 4 Autos dazu kamen und eine laute Gruppe mitbrachten. Also machten wir uns auf dem Rückweg, und nahmen beim Parkplatz angekommen den nächsten Wanderpfad, der wieder abwechselnd durch Schilf und Dschungel führte. Einige kleine Pfade zweigten vom Hauptpfad ab und führten zu Aussichtspunkte, von denen aus man den Vulkan und den Arenal See bewundern sowie über Lavasteine kraxeln konnte.

Ein weiteres Highlight des Nationalparks ist ein riesiger, 400 Jahre alter Baum, der wirklich beeindruckend ist und uns eine Zeit lang beschäftigte.

Von dem Baum aus führte uns der Weg zurück zum Auto und damit in einen zweiten Sektor des gleichen Nationalparks, der auf einer Halbinsel lag.

Der Weg dorthin war ein ca 3 km langer Schotterweg, dafür waren die Wanderwege betoniert und extra gut gesichert. In diesem Teil des Nationalparks gibt es einen Wanderweg mit einem Nebenweg der davon abzweigt,  wir nahmen zuerst den Nebenweg der über einige Treppen und einer Brücke führte bevor wir wieder auf dem Hauptweg stießen. Dieser führte recht gerade und wenig steil zum Ende der Halbinsel, von wo man wieder den Arenal See bewundern aber wegen Krokodilgefahr nicht dahin baden durfte.

Nach dem wenig anstrengenden aber recht warmen Wandertag gönnten wir uns zum Abschluss eine warme Dusche und ein nettes Abendessen in einem Restaurant das auch Craft Bier anbot.

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