Seattle & Vashon

Der Zug hatte ähnlich der ersten Fahrt gleich mal 1,5 Stunden Verspätung bis Seattle, diesmal konnte ich jedoch dank meinem Schlafsack einige Stunden schlafen, scheinbar war das Problem bei der Hinfahrt doch die Kälte.

In Seattle erreichte ich wieder die Station King Street, welche leider keine Gepäckaufbewahrung hatte, daher ging ich gleich zum Pier um zu sehen ob es dort eine gab, leider nicht. Damit war mein Aktionsradius doch sehr eingeschränkt. Mein Rucksack war zwar nicht extrem schwer aber mit Zelt und Schlafsack und dem Gewand für 10 Tage kommen dann doch mehr Kilos zusammen als ich mir für einen Stadtspaziergang gewünscht hätte.

Nachdem ich kein Glück mit dem Rucksack hatte spazierte ich einfach mal wieder zum Pike Market, da dieser nicht weit vom Pier war. Nach einer kleinen Runde, bei der ich mir ein wenig Obst besorgte ging es über das Zentrum wieder zurück in Richtung Pier und davor in die „Old Stove Brewing Co“. Hier genoss ich wieder mal ein Tasting mit einer Portion Nachos und einigen IPAs. Satt und zufrieden ging es dann zur Fähre oder besser zum „Water Taxi“ welches mich nach Vashon Island bringen sollte.

Auf der Insel angekommen nahm ich den Bus in den Hauptort Vashon und spazierte die letzten Meter zur Startnummernausgabe. Hier bekam ich auch noch die Beschreibung wo ich am Besten mein Zelt aufstellen konnte und einen Tipp für ein gutes Abendessen. Der ursprüngliche Preis von 10$ für den Zeltplatz wurde dann gar nicht eingehoben und so war mein Budget fürs Abendessen gleich etwas größer ;).

Der Zeltplatz war eine kleine gemähte Fläche in einem großen Grünareal hinter der Veranstaltungshalle, sehr hübsches Plätzchen. Da ich noch ein paar Stunden bis Sonnenuntergang hatte machte ich mich dann auf den Weg die Sights der Insel zu bewundern. In Anbetracht des Laufes am nächsten Tag wollte ich zwar den Bus nehmen, der war jedoch nicht mehr aktiv also spazierte ich zunächst zum Bicycle tree, ein Baum an dem in den 30er Jahren ein Kinderfahrrad vergessen wurde und mittlerweile in 2m Höhe in den Baum eingewachsen ist. Unterwegs gab es noch den einen oder anderen Vorgarten zu bewundern und ein wenig Kunst.

Zum Abschluss ging es noch in den Snapdragon, eine Bäckerei mit angeschlossenem Restaurant, welche nicht nur köstliches Brot und Bäckerei anbot sondern auch ein vorzügliches Hauptgericht (Stacked, grilled, breaded Eggplant baked with Mozarella).

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