Gardening & more

Heute Morgen fühlte ich mich zum ersten Mal wieder so richtig ohne Jet Lag und meine Bronchitis scheint auch der Vergangenheit anzugehören. Also nahm ich mir eine Portion Motivation und erkundete die nähere Umgebung bei einem kleinen Lauf.

Der Plan war zwar viel weiter gefasst mit Trail und Hügel aber ich merkte schon nach den ersten Metern, dass es heute noch nicht genug Energie für einen Long Jog gibt, also drehte ich nur eine kurze flache Runde Richtung Whitefish und wieder zurück.

Dann folgte wie jeden Tag ein köstliches Frühstück und nach ein paar eMails machten wir uns wieder auf den Weg in Richtung Rollins um wieder ein paar Handgriffe für das neue Haus zu machen. Ich suchte mir jedoch den schönsten Job aus und begann mit Ada gemeinsam ein paar Obstbäume zu schneiden. Die beiden haben in ihrem Garten vermutlich an die 50 Bäume die alle in Ihrer Blütezeit sind, also vermutlich um die 10-15 Jahre alt und in den letzten Jahren nicht mehr gepflegt wurden. Daher haben sich die Tiere insbesondere die Bären im Herbst bei der Ernte verdient gemacht, das führte leider immer wieder zu abgebrochenen Ästen mit teilweise recht tiefen Wunden in den Bäumen. Ich habe mir vorgenommen mein Wissen aus dem Obstbaumschnittkurs, welchen ich 2 Jahre früher in Wien bei der Arche Noah gemacht habe zu teilen und habe im Laufe des Tages an die 10 Bäume geschnitten. Leider ist der Frühsommer nicht die ideale Zeit um diese Arbeit zu erledigen aber besser als gar nicht. Max schnitt in der Zwischenzeit mehrere richtig große Bäume um den LKWs, die nächste Woche einen Brunnen bohren sollten, Platz zu geben. Nachdem wir den schönen sonnigen Tag gemeinsam draußen verbracht haben waren wir deutlich zufriedener als beim Ausräumen des alten Zeugs. So belohnten wir uns am Ende noch mit einem Bierchen mit dem treffenden Namen „Out of office“.

Nach einer Dusche in Whitefish machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof um Meike & Jens vom Zug abzuholen. Die beiden hatten eine fast 2-tägige Bahnreise (32 Stunden) von Chicago hinter sich, wie sie schilderten war das aber sehr angenehm und gar nicht langweilig. …Hmmm, vielleicht beim nächsten Mal.

Zu fünft ging es nun in eine Sportsbar im Zentrum von Whitefish und nach ein, zwei Bieren und ein paar Snacks ging es dann bald Heim wo alle froh über ein Bettchen waren.

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