Whitefish

Heute morgen kurz nach 08:00 Uhr kam ich müde mit 25 Stunden Verspätung am Ziel meiner Odyssee der letzten Tage an. Max holte mich vom Bahnhof ab und ab ging es auf eine kleine Sightseeing Tour auf den Big Mountain, dem Hausberg von Whitefish.

Hier wurde ein kleines Ski Ressort aufgebaut welches natürlich auch im Sommer für Wanderer und Mountain Biker ein Aktivitätszentrum ist. Wir gönnten uns nur eine kleine Wanderung um einen Überblick über die nähere Umgebung zu gewinnen.

Aussicht auf den Whitefish Lake

Weiter ging es Heim zu Max und Ada an den Blanchard Lake, wo wir ein schönes Frühstück genossen und anschließend mit dem Kanu eine Runde um den See drehten. Dabei sahen wir Schildkröten, jede Menge Vögel und Seerosen (oder so Wasserblühdinger), die gerade zu blühen begannen.

Eine sehr hübsche Idee ist auch das Aufstellen einer Kollibrifütterstelle, zu dieser kommen Morgens und Abends regelmäßig jede Menge dieser kleinen Vögel. Leider sind die Vögel nicht ganz fenstersicher und so fliegen ab und zu manche gegen selbige. Der Vorteil: man kann ein hübsches Foto machen.

Weiter ging es nach Rollins am Flathead Lake, dort haben die beiden nämlich ein Grundstück und Haus gekauft in welches sie in wenigen Wochen übersiedeln wollen, bis dahin sind sie vermutlich nicht unterbeschäftigt. Das ist ein wunderschönes Fleckchen Land mit tollem Obstgarten, einem kleinen Teich und einen eigenen Grenzbach. Nachdem wir ein wenig Zeit hier verbracht haben ging es weiter nach Dayton wo im Idle Spur, einem kleinen Western Lokal, Live Musik angekündigt war. Zunächst bedienten wir uns am „all you can eat“ Buffett mit Coleslaw, Kartoffelsalat, Cornbread sowie zur Nachspeise Rhabarber & Birnen Streuselkuchen, durchaus fein.

Saloon Kunst

Zwischen Haupt und Nachspeise machten wir einen kleinen Spaziergang zum Flathead Lake bei dem wir auf eine kleine Gruppe trafen, die sich einen eigenen Steg in den See gebaut hatten, mit denen kamen wir ins Gespräch und so verging die Zeit sehr flott. Nachdem wir die Nachspeise gegessen hatten begann auch die Musik in erstaunlich guter Qualität, allerdings war ich nach den letzten Tagen so müde, dass wir nach wenigen Liedern w.o. geben mussten und uns auf den Heimweg machten.

Diesen unterbrachen wir noch kurz in Somers in der Marco Bay um auf der Terrasse von Adas Onkel und Tante, die jedoch gerade nicht zu Hause waren, ein Bierchen mit Blick auf die Berge und den See im beginnenden Dämmerlicht zu genießen.

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