Wien – Edinburgh – Leven

Heute Morgen ging es wieder mal in Richtung Schottland, den ursprünglichen Plan den Five Costal Path entlang zu wandern und die ersten Nächte im Zelt zu verbringen haben wir allerdings schon in Wien verworfen.

Der Wetterbericht versprach nämlich Schneeregen und Temperaturen zwischen -2 und 4 Grad. In Edinburgh angekommen traf ich Walter & Claudia am Flughafen, die aus NRW anreisten, von hier fuhren wir mit dem Taxi schnell ins Hotel um den Koffer der beiden abzugeben, die beiden hatten nämlich schon den Osterurlaub hinter sich.

Dann ging es direkt zur Bahn und dem bösen Fahrkartenautomaten, dieser weigerte sich alle unsere Karten anzuerkennen und so mussten wir mit der Straßenbahn in der wir mit Geld zahlen durften eine andere Station ansteuern. Dort gab es dann einen kooperativeren Automaten der mit Bargeld zur Herausgabe der benötigten Tickets zu bewegen war. Der Zug brachte uns dann auch nach einer kurzen Wartezeit nach Kirkaldy von wo unsere erste Etappe starten sollte. Am Bahnsteig entschlossen wir uns gleich für die volle Montur (Regenhose, 5 Isolierschichten und Regenjacke) denn es sollte den ganzen restlichen Tag auf unserer Wanderung nicht mehr aufhören zu regnen. Das Ganze bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt war teilweise gar kein großes Vergnügen. Zusätzlich gab es noch ein wenig Wind der die Wellen gegen die Küste anbranden lies und so kamen wir auch in den Genuss von ein wenig Salzwassergischt, welche ja sehr gesund sein soll.

Als wir am späten Nachmittag dann durch Buckhaven spazierten und lauter geschlossene Geschäfte und heruntergekommene Bars und Restaurants gesehen haben kamen wir mit sehr geringen Erwartungen in unser Quartier, ein B&B an der Strandpromenade von Leven. Hier wurden wir jedoch auf das Herzlichste von unseren Gastgebern und deren Hund empfangen, bekamen ein feines Zimmer und wurden auf einen Willkommensdrink vor dem heißen Holzofen eingeladen. Dass auf dem Tisch vor dem Erker auch noch ein Puzzle lag war in Claudias Augen auch kein Fehler und da jeder Gast zumindest einen Teil finden muss hat Claudia für uns alle bezahlt.

bei dem Wetter ist das kein Hundeleben

Der Besuch im Pub nebenan, „The Caledonian Hotel“, für das Abendessen war keine Offenbarung aber sicherlich um vieles besser als alles was wir am Weg gesehen haben. Zurück in der Unterkunft fielen wir bald ins Reich der Träume.

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