Paris 3

Unser dritter Tag in Paris ist wieder etwas Wolkenverhangen und führt uns nach dem ausgiebigen Frühstück nach Montparnasse, dort wollten wir ein zweites Frühstück bei einem Biomarkt nehmen, den es jedoch leider nur im Internet gab. Daher schlenderten wir über einen weitaus spannenderen Markt, welcher direkt vor dem Cimetière du Montparnasse zu finden war. Köstliche Gerüche und bunte Farben machten den trüben Tag gleich viel angenehmer. Alina fand nicht nur das zweite Frühstück, sondern auch noch Souveniers … also voller Erfolg.

Da wir schon in der Gegend waren spazierten wir auch über den Friedhof selbst welcher nicht nur ein sehr schöner Park war sondern auch reich an bekannten Gerippen zu sein scheint. Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir sowie viele anderen die wir alle nicht kennen gelernt haben, denn lang vor der Geisterstunde waren wir schon wieder weg.

Von hier ging es weiter zu Bon Marchè, ein traditionelles Kaufhaus in dem uns die Spezialitätenabteilung für fast 1 Stunde fesselte, anschliessend machten wir uns auch gleich daran die meisten Sachen im nahe gelegenen Park Square Boucicaut zu verspeisen.

Weiter ging es zum größten Flohmarkt der Welt, wie er sich zumindest selbst beschreibt. Für uns war es ein Erlebnis der besondern Art. Das ganze begann mit einem klassischen Strassenmarkt mit pirmär Modeartikeln und Kulinarik auf Tiefstpreisniveau, jetzt weiss ich endlich wo man solche Kleidung bekommt. Hier waren offensichtlich die Armen der Ärmsten zu finden gemeinsam mit vielen Bettlern. Weiter ging es dann in eine Reihe an riesigen Lagerhäusern, die auf mehreren Stockwerken kleine schmuddelige Antiquitätengeschäfte hatten, wirkliche „Must Buys“ konnten wir auch dort nicht finden, zumal wir gefühlt die einzigen potentiellen Käufer weit und breit waren. Keine gute Grundstimmung …

Daher machten wir uns nach den ersten beiden Lagerhäusern und einer leicht depressiven Stimmung wieder vom Acker und wendeten uns wieder dem wahren Tourismus zu.

Es ging vorbei an der „Roten Mühle“ zu einem kleinen Park in dem die „Le mur des je t’aime“ zu finden ist.

Nachdem wir dort etwas abseits vom Trubel eine Bank zum Ruhen fanden nahmen wir den beschwerlichen langen Weg hinauf zum Sacré-Cœur. Dort angekommen hatten wir noch nicht genug von den vielen Stufen und machten uns noch an das Erklimmen der Kuppel um den Blick über ganz Paris schweifen zu lassen.

Von den zahllosen Stufen schon schwer angeschlagen machten wir uns abschliessend auf den Weg zurück um in der Academy of beer, die nicht weit von unserer Ferienwohnung gelegen ist, gemütlich Bier und Pommes zu verdrücken.

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