Aberdeen Brewdog AGM 2017

Dieses Jahr war es endlich soweit. Nachdem ich nun schon einige Zeit Aktionär bei Brewdog bin wollte ich auch Mal zur Hauptversammlung, die soll nämlich ein großes Fest sein. Dazu konnte ich diesmal als Reisebegleitung Walter gewinnen.

Eigentlich wollten wir ja ein schönes langes Wochenende in Aberdeen mit optionalem Klettern und Wandern machen, aber einer von uns beiden hatte seine Termine nicht im Griff und durfte dafür 2 Flüge kaufen, einmal am Mittwoch und einen am Freitag. Daher hatte Walter die ersten beiden Nächte das Zimmer für sich alleine und durfte auch mit Jens und Meike schon Mal Essen und Sightseeing machen. Das bringt mich auch gleich darauf die gewogene Leserschaft auf den Blog der Beiden aufmerksam zu machen (www.travellingdevil.de) da steht die selbe Geschichte, daher kommen hier nur noch ein paar weitere Fotos bzw. einige mir wesentliche Ergänzungen.

Die Anreise selbst war am Tag nach unserer Firmenkundenveranstaltung eher Eindruckslos, das heisst ich habe den Großteil der beiden Flüge Wien – Amsterdam – Aberdeen verschlafen. Am Flughafen angekommen holten mich die 3 ab und wir holten gemeinsam ein Mietauto, welches uns die nächsten Tage begleiten sollte. Gebucht hatten Jens was bescheidenes doch erhalten haben wir einen fetten SUV, lustig mit so einem Auto zu fahren.

Vom Flughafen aus sind wir gleich zu einer kleinen Wanderung auf den „Tap O Noth“, einem Hügel mit einer steinzeitlichen Festungsanlage, aufgebrochen. Von der Anlage war nicht mehr viel zu sehen aber die Aussicht und auf die Highlands war sehr schön, das Wetter war ganz untypisch für Schottland mit Sonnenschein und kleinen Wölkchen sehr angenehm. Am Ende fand ich sogar noch einen kleinen Felsen der sich beklettern ließ, was will man mehr.

Weiter ging es dann zur Royal Lochnagar Distillery wo wir eine kurze Führung machen konnten und anschliessend mit einem Tasting belohnt wurden. Da ich für den Nachmittag der designierte Fahrer war durfte ich meine Kostproben einpacken und mitnehmen, das holte ich kurz nach unserer Rückkehr in Aberdeen nach.

Abends ging es dann noch ins Pub und nach einem schönen Tag und wenig schlaf bald ins Bettchen um am nächsten Tag fit für die Hauptveranstaltung zu sein.

Doch bevor es am Samstag ins Aberdeen Exhibition and Conference Centre ging wollten wir das schöne Wetter noch nutzen und sind morgens Richtung Süden zum Dunator Castle aufgebrochen. Eine schöne alte Burg auf einer winzigen Halbinsel an der Steilküste gelegen. Wir drehten als eine der ersten Besucher eine Runde in dem ehrwürdigen Gemäuer, statten der Brauerei und dem Kerker ebenso wie den Wachtürmen und Ställen einen Besuch ab. Hier wurden die schottischen Kronjuwelen während des englischen Bürgerkrieges versteckt gehalten, jedoch konnte Oliver Cromwell die Burg nach einiger Zeit der Belagerung erobern.

Von all dem liessen wir uns aber nicht stören sondern fuhren nach einer kurzen Pause weiter ins Fowlsheugh Nature Reserve, in dem man an der Steilküste tausende Meeresvögel beim brüten und kreischen beobachten kann.

Nachdem wir die ausgeschilderte Strecke absolviert haben war es auch schon an der Zeit ans Mittagessen zu denken. Dieses liessen wir uns in dem kleinen Dörfchen Stonehaven gut schmecken.

Dann waren wir fast schon spät dran um rechtzeitig zur AGM und unserem ersten gebuchten Tasting zu kommen, Glücklicherweise schafften wir das jedoch in der Zeit und konnten den Nachmittag und Abend in vollen Zügen geniessen. Hier ist es wohl besser ein paar Bilder sprechen zu lassen.

Die Rückfahrt traten wir im Bus an, denn das Auto wollten wir am nächsten Morgen holen, bevor es jedoch dann ins Hotel ging steuerten wir noch ein Pub an in dem jedoch nur noch ein Tonic getrunken wurde, wir wollten uns ja nicht die vielen interessanten Geschmäcker verbauen.

Am Sonntag Morgen war Walter und Meine Aufgabe das Auto zu beschaffen, das wollten wir mit einem Morgenlauf kombinieren. Wir liefen ein kleines Stückchen durch die Stadt, dann entlang dem Meer und einen kurzen Abstecher den River Don entlang, hier konnten wir auch noch Seehunde bei Ihrer Morgenruhe beobachten. Von hier ging es das letzte Stück zum Messezentrum.

Nach dem wir erfolgreich das Auto geholt hatten besorgten wir uns noch Frühstück im Hotel und trafen Jens und Meike im Park vor deren Hotel. Nachdem Plan A an den Öffnungszeiten eines Museums scheiterte fuhren wir nach Norden in der Hoffnung auch dort noch ein paar schöne Küstenabschnitte zu sehen.

Den ersten Stop machten wir in Newburgh wo wir durch Zufall auf eine Robbenkollonie stiessen und ein wenig in den Dünen spazierten, ein sehr schönes Eckchen. Das lustige an den Robben war, sie ließen sich immer an den Menschen vorbeitreiben und beobachteten diese genauso wie wir sie.

Davon positiv gestimmt wollten wir es wissen und fuhren weiter nach Norden bis nach Peterhead welches auch in Tourismusbroschüren genannt wurde. Bei uns hinterliess es jedoch einen wenig positiven um nicht zu sagen depressiven Eindruck. Also machten wir uns nach einer kleinen Runde schnell wieder auf den Weg nach Süden.

Am Weg zurück stoppten wir noch bei einer eingestürzten Seegrotte „Bullers o‘ Buchan“, die damit einen kleinen Pool bildete. Wobei die Steilküste an allen Seiten ebenso wie am Tag zuvor von tausenden Seevögeln bebrütet wurde. Ein kleiner Sehenswerter Ort.

Von hier wurde die Zeit langsam eng und so war unser nächster Stop bereits der Flughafen bei dem wir uns verabschiedeten und Walter und mir blieb nur ein letzter Rückblick im Flughafenpub mit einem Bierchen von Brewdog ;-).

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