London – Tag 3

Heute durfte Alina wieder etwas länger ausschlafen, während ich mir Regents Park und Primerose Hill erlaufen habe. Nachdem ich die letzten Wochen gar nix gemacht habe war ich froh mir mal wieder bewusst ein bisschen Zeit dafür nehmen zu können.

Danach sind wir auf dem Weg in Richtung Zoo bei der Kette „EAT.“ (die haben meine Idee mit „bier.“ geklaut) zum Frühstück eingefallen. Nicht sehr besonders aber Preis/Leistung passt. Von hier sind wir durch den Regents Park spaziert, haben Kirschbäume in Blüte fotografiert und bei der Gelegenheit versucht Eichhörnchen mit Alinas Snacks zu füttern, diese waren aber sehr schüchtern und vermutlich auch vom Salz nicht sehr angetan.

Am anderen Ende war der London Zoo, ein doch schon sehr in die Jahre gekommener Zoo in dem es aus unserer Sicht wenige Höhepunkte gab, die Grundstimmung war: ein wenig vernachlässigt. Trotz des erschreckenden Mangels an Bärenarten konnten wir uns an einem Esel, Kaninchen und Lama erfreuen, ganz zu schweigen von den Schmetterlingen, die in einem aufgeblasenen Schmetterlingshaus in Form einer Raupe herumflatterten.

Von hier ging es zum ersten Mal zu einem richtigen Mittagessen, natürlich nur weil in der Nähe des Zoos ein weiteres Brewdog Pub war und ich ja dort Prozente bekomme.

So gestärkt ging es zum kulturellen Nachmittag, zunächst nahmen wir wieder die U-Bahn zum „Trafalger Square“ um von dort über die Downing Street 10 nach Westminster zu spazieren. Dort besuchten wir zuerst die „Westminster Abbey“, welche eine interessante Audioführung durch wahrlich beeindruckende Räumlichkeiten bot. Leider war fotografieren untersagt, was Alina auch nach den ersten 2 Fotos mitbekam.

Danach bewunderten wir „Big Ben“ und „Houses of Parliament“ von der Themse aus. Um das Zentrum der britischen Macht vollständig abzuschließen ging es durch den St. James Park weiter zum Buckingham Palace, wo Alina am Weg von hungrigen Eichhörnchen überfallen wurde.

Von dort ging es durch den Green Park zur Underground und ins „The British Museum“, welches Freitags bis 20:00 Uhr geöffnet hat. Dort begannen wir in Mesopotamien und unsere Reise führte über Ägypten in die klassische Antike zu Griechenland und Rom. Dann machten wir einen Schwenk über Amerika nach Korea und Japan, bis wir über die Südsee 1 Minute vor 8 wieder aus dem Museum stolperten.

Wie diese Bilder beweisen, hatten schon die Ägypter ein Schneckenproblem bei der Gartenarbeit, welches sie jedoch mit Laufenten in den Griff bekamen ;-).

Nachdem unser kultureller Hunger soweit für heute gestillt war, galt es sich auch um die niederen Instinkte zu kümmern, denn die Mägen knurrten schon bedrohlich. Dafür spazierten wir zum „Sagar Indian vegetarian food“, wo wir leckere vegetarische Speisen aus Südindien verkosten durften. Nur Alina’s erste Wahl weigerte sich der Kellner zu akzeptieren, mit der Begründung, das würde nicht schmecken. Die vom Kellner letztlich akzeptierte Bestellung war auf jeden Fall sehr lecker, also kein Grund zur Beschwerde.

Nach dem Essen blieb nur noch eines zu tun: ins Bett gehen, nach dem langen Tag war der Schlaf wohl verdient.

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