Ein letzter Stopp in Bangkok

Die letzten drei Tage in Bangkok sind schnell und entspannt mit wenigen Highlights vergangen.

Am ersten Abend sind wir zum dritten Mal auf der Reise ins Kino gegangen um „X-men Apocalypse“ zu sehen. Auch diesmal dauerten Werbung und Previews mehr als eine halbe Stunde, gefolgt von der Nationalhymne, während der alle aufstehen und respektvoll zuhören mussten. Wir haben uns nicht getraut zu probieren, was passieren würde wenn wir sitzen bleiben, also haben wir auch brav der Slideshow mit Bilder vom König mit seinen Hunden und von Thailändern die Bilder vom König halten ehrerbietig angeschaut.

Am zweiten Tag war Wat Po am Programm, am Weg dorthin sind wir durch den nah gelegenen Trockenfischmarkt gegangen und haben uns darüber gewundert, wieviele Arten von Fischflocken und getrocknete Shrimps es gibt.

Danach haben wir den Tempelkomplex besucht und die alten Bilder von Thai Massage und Thai Diagnostik mit ganz neuen Augen angeschaut. Danach ließen wir uns massieren und verglichen unsere eigene Ausbildung mit der empfangenen Massage, da die Masseure hier auch nicht mehr als die 5 Tage Üben als Hintergrund haben. Nachdem wir jetzt eine recht gute Idee von der Soll-Qualität haben, waren wir eher enttäuscht vom Vergleichsergebnis. Nach der Massage statteten wir der Massageschule auch noch einen Besuch ab um einige Poster mit Thai Diagnose und Thai Massage zu kaufen.

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Danach spazierten wir ein Teil des Rückweges durch einen lokalen Markt dessen Zielpublikum ausnahmsweise nicht Touristen sondern Einheimische waren, dadurch hatte der Markt ein ganz eigenes Aussehen, Stichwort Bunt.

Dann ging es durch die Strasse der Sargbauer, eines der weniger ausgelassenen Viertel in Bangkok. Von dort erreichten wir den Bahnhof, eine Mischung aus Wellblechhütte über einem Kolonialbau. In dem gab es als Besonderheit nur 10 Bänke zum Sitzen und die waren für Mönche reserviert.

Am letzten vollen Tag in Bangkok beschlossen wir einen Kochkurs bei May Kaidee, einem vegetarischen Restaurant das wir schon seit unserem ersten Thailandbesuch kennen, zu besuchen. Vor 4 Jahren haben wir schon einen Kochkurs hier gemacht, bei dem wir einen Überblick über die thailändische Küche bekommen haben, diesmal ging es darum Tofu selber zu machen. Obwohl wir auch zuhause gerne Tofu beim Kochen verwenden, lernten wir ihn erst bei dieser Reise, vor allem in Japan, richtig zu schätzen, vor allem, da es sehr viele Variationen davon gibt. Um Tofu selbst zu machen bedarf es mehrerer Schritte: Sojabohnen werden zuerst 8 Stunden lang eingeweicht, danach werden die Schalen entfernt und die Sojabohnen püriert und mit Wasser gemischt. Dieses Gemisch wird 3 mal durch einen Käsetuch gepresst und wieder mit Wasser vermischt, um ca 3-4 Liter Sojamilch zu bekommen. Die Sojamilch wird dann gekocht, mit Salzwasser zum Gerinnen gebracht und dann in eine Käseform gepresst. 10 Minuten später hat man den frischen selbstgemachten Tofu und kann ihn zum Kochen weiterverwenden. Wir haben ihn frittiert, mit Gemüse gebraten und in einem Curry gekocht.

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Auch den Filterkuchen kann man weiterverwenden um vegetarischen Fischkuchen zu machen. Dabei vermischt man ihn mit Mehl, Kokosmilch und Gewürze um einen scharfen Teig zu bekommen, der danach frittiert wird.

Das ganze Essen war wirklich lecker, auch wenn es weit von gesund und vor allem viel zu viel war. Auch die anderen Teilnehmer waren sympatisch und die Lehrerin bemüht, damit war das ein schöner Tag und ein passender Abschluss für Thailand und die Reise.

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Jetzt warten wir gerade im Flieger auf dem 14h langen Flug, mit Umsteigen in Zürich, und freuen uns richtig auf Zuhause.

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